ERSTE IDEEN UND METHODEN
Die Raumaufteilung
Zuerst sollten Sie Ihr Haus gründlich kennen lernen. Gehen Sie Zimmer für Zimmer durch, achten Sie auf Qualitäten und Missstände und fragen Sie sich, welche Funktion jeder Raum erfüllen soll.
- Wozu brauchen Sie das Zimmer eigentlich?
- Lassen sich gewisse Zimmer vertauschen? Könnten zum Beispiel zwei Kinder im selben Zimmer schlafen und Sie dadurch ein Büro gewinnen?
- Ist die Fläche gut genutzt?
- Sind die Durchgänge praktisch oder sind gewisse Räume gefangen?
- Wird irgendwo Platz verschwendet?
- Ist genügend Licht vorhanden? Und wie stehts mit der Lärmisolation?
- Welche Elemente wollen Sie unbedingt behalten: Cheminée, Treppe, Balken?
Stellen Sie sich vor...
Sammeln Sie alle Informationen, die Ihnen bei der Verwirklichung Ihres Projekts helfen könnten. Lesen Sie Architektur- und Einrichtungs-Magazine. Träumen Sie! Nehmen Sie die Wohnungen Ihrer Freunde und Bekannten unter die Lupe. Fragen und diskutieren Sie mit Leuten in Ihrem Umkreis. Starten Sie einen Wettbewerb der besten Vorschläge. In dieser Phase sind alle Ideen willkommen.
Stufe 1 der Renovation: Das Bild verändern
Manchmal genügen einfache Eingriffe, um Ihrem Haus neues Leben einzuhauchen. Ein neuer – farbiger – Anstrich, frische Bodenbeläge, anderes Licht. Stellen Sie nur schon mal die Möbel um, der Effekt ist verblüffend. Und ein bisschen jugendliche Frische tut auch Bad und Küche gut. Nehmen Sie einen halben Tag frei und flanieren Sie durch unsere Wohnlandschaften. Da wimmelt es von Ideen. Was schwebt Ihnen vor, modern oder eher rustikal? Egal, Sie finden jeden Stil bei uns.
Kleiner Tipp. Stellen Sie sich die Räume ohne Mobiliar vor.
Stufe 2 der Renovation: Die Struktur verändern.
Wie wäre es, die Höhe der Decke zu ändern? Bei gleicher Grundfläche erscheint ein Zimmer mit hoher Decke immer kleiner als eines mit tiefer. Stellen Sie sich auch vor, Sie würden eine Wand heraus reissen oder eine Trennwand einziehen.
Kleiner Tipp. Beschaffen Sie sich ein paar Sagex-Platten (zum Beispiel bei uns) und
simulieren sie die Situation Trennwand.
Stufe 3 der Renovation: Zimmer hinzufügen oder gründlich umbauen.
Wie Sie das Haus vergrössern? Mit dem Ausbau des Estrichs zum Beispiel oder des Kellergeschosses oder Sie heben gleich das ganze Dach. So viele Möglichkeiten, so viele Chancen und einige Risiken. Deshalb erkundigen Sie sich bei Fachleuten. Ein Architekt ist immer nützlich. Je länger er sich mit Ihren Ideen beschäftigt, ihre Träume, Wünsche und kleinen Verrücktheiten kennen lernt, desto hilfreicher ist er als Partner.
Kleiner Tipp. Sie können den Architekten bloss ein einziges Mal konsultieren und im Stundenlohn bezahlen. Doch denken Sie daran, ein Architekt kennt sich nicht nur in bautechnischen Belangen aus. Er kennt auch Gesetze, Regeln, Einschränkungen, die ganzen Hintergründe. Er führt Sie durch den Prozess, holt Bewilligungen rein, stellt Nachforschungen an.
Deshalb gilt: Wer auf einen Architekten verzichtet, lädt sich in aller Regel Unannehmlichkeiten auf.
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ZIMMER FÜR ZIMMER, SO BAUT MAN UM.
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